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Ü-50

Trainingszeiten:
Mittwoch:
20:00 bis 21:30
Buschkrug


Ergebnisdienst


Statistik (Pdf)

Unser diesjähriges Team:


Aktuelle News

  Ein Wintermärchen ;-)
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Wer kennt sie nicht, diese alten schwarzen runden Tonträger?
Irgendwie erinnerte mich unsere Aufstellung in Staaken an den wiederauflebenden Klassiker.
Ja, wir laufen auf der letzten Rille. Dank Thomas, der wieder im Tor stand und diesmal mit Achim aus der 60er, konnten wir zumindest antreten und hatten sogar 2 Wechsler auf dem Papier. Der Schreiberling, angeschlagen, versuchte es und war nach 2 Minuten draußen, heißt, 58 Minuten für Tommy Hesse, der wie ein Duracellhäschen mit schwarzer Mütze und weißem Zipfel ein super Spiel machte. Der geneigte Leser wird es nicht glauben, das Hessmän sogar….GEGRÄTSCHT hat, mehrfach!!. (reicht das Thommy?). Eigentlich war Seefi unser Bester, weil er die Tore machte und immer wieder für Gefahr sorgte. Oder vielleicht doch Kalle, der vor der Abwehrreihe viel gelaufen ist und die Gegner reihenweise abkochte und dazu noch offensiv Akzente setzte ? Oder war es Achim, mit einem Superauftritt und der Erkenntnis, dass sein Job ihm eine unerwartete Lauffreude beschert. Nein, eigentlich Manne, der bis zum Tritt in seine Achillessehne alles abräumte, was kam, clever die Abwehr ordnete und leider nicht mehr weitermachen konnte? Wohl war Thomas der Matchwinner, erste Hz einen Schuß auf’s Tor bekam und zum Ende des Spiels mehrfach großartig die Einschläge verhinderte? Oder waren doch Andi Rabe und Hirschi die Besten mit irrem Einsatz und Lauffreude, die immer schnelle Konter fuhren und für Torgefahr sorgten? Ich weiß es nicht und es ist auch egal. Der Unterschied zu den Saisons zuvor ist, es ist egal, wer die Tore macht, Hauptsache wir gewinnen, wir hauen uns rein, meckern kaum und treten als Team auf. So auch am Montag beim Tabellenvorletzten Staaken II.
Auch hier war klar, das Verbandsligaspieler aushelfen würden. Also alles andere als eine klare Sache, dazu eben unsere dünne Mannschaftsdichte.
Nach kurzem Abwarten, was Staaken auf dem Feld hat und offensiv zustande bringt, gaben wir Gas. Bei hässlichen Temperaturen um Null und Wind sowie Niesel hatten gleich Seefi und Andi Rabe die ersten Chancen. Drei Soloeinlagen von Seefi scheiterten, der vierte gelang. Kurze Tanzeinlagen um die Gegner, ins lange Eck, 1:0 für uns. Typisch! Klasse!
Staaken war sichtlich geschockt. Kaum verließen die ,,Blauen‘‘ ihre Komfortzone, stießen nach abgefangenen Ball zumeist durch Kalle oder Manne, Seefi, Andi Rabe und Hirschi in die Lücken und sorgten für Gefahr. Der Abschluss wurde gesucht und trotz enger Abwehr vermochten wir Chancen zu entwickeln. Scheiterte noch Andi R aus guter Position, machte Seefi es besser und tschippte die Kugel über den Keeper zum 2:0. Wir spielten nun den Ball viel hinten herum, provozierten Staaken, uns anzugreifen, was diese nur selten taten. Oft verlagerten wir das Spiel von einer auf die andere Seite, mit Ballsicherheit von Hesse (jetzt reicht’s Thommy) kein Problem. Alles wäre entschieden gewesen, hätte der Schiri den Mut gehabt, den glasklaren Strafstoß nach deftigem Foul an Seefi zu geben. So blieb es beim 2:0 zur Hz.. Kräfte einteilen, wir haben noch zuviel unnötige Laufwege gehabt (außer bei Achim, der den Jungschen erstmal zeigte, was Kondi bedeutet ;-)) und den Ball in den Reihen halten. Das gelang über weite Strecken des Spiels. Technisch sicher mit Seefi, Achim und Hesse, dem Einsatz von Manne, Kalle und Andi Rabe und dem Allrounder Hirschi kam Staaken kaum an den Ball und hatte Glück, das wir unsere toll herausgespielten Chancen nicht verwerteten, bis…..Staakens 10er der Frust ritt und er Manne von hinten so stark foulte, das dieser raus musste. Kein Wechsler mehr, noch 15 Minuten. Alle ackerten nun noch mehr, aber die Lücke, die Manne riss, konnte nur schwer durch unsere Offensivspieler gestopft werden. Klar. Staaken drückte nun, doch was wir nicht mit Glück oder des Gegners Ungenauigkeit überstanden, entschärfte eben Thomas in seiner gewohnten A..…ruhe! Doch auch jetzt waren wir nach vorne noch gefährlich, Hirschi und Achim wirbelten vorne und ein Tor war beiden sicher gegönnt, kam aber nicht mehr. Wieder ein grandioser Auftritt von Allen und jetzt ist die Herbstmeisterschaft in trockenen Tüchern. Gefeiert haben wir ja schon letzte Woche ;-)
Dank an Achim und Thomas, ohne Euch wäre Staaken eine noch härtere, wohl nicht knackbare Nuss gewesen. Aber auch Dank vom Team Heinrich an die Truppe, die wieder mit Einsatz, Kampf und spielerisch überzeugt hat und aufgrund der guten Leistungen ab dem Frohnauspiel verdient ganz oben steht. Und natürlich an Detta, unser gewichtiges Maskottchen an der Linie, der stets mitfiebert und anfeuert.
Macht Spaß mit Euch, seid n geiler Haufen !!
Jetzt verdiente Pause!

von: heini

  2 x 6:0….!!
12.12.18 - 10:57 Uhr  
Nach unserem nicht ganz zu erwartenden Sieg beim seinerzeitigen Tabellenführer Wittenau erwarteten wir in ausnahmsweise guter Besetzung den damaligen Dritten der Tabelle, Meteor 06. Der Gegner trat jedoch krankbedingt nicht an, sodass wir die Punkte kampflos einsacken konnten. Die Stimmung war irgendwie gedämpft, zwar gewonnen, aber eben nicht gespielt.
Die Woche darauf hatten wir Wartenberg II zu Gast. Vom Papier her durchaus machbar, befindet sich Wartenberg im unteren Tabellenbereich, dennoch sehr schwer einzuschätzen, da wir wissen, dass beim Gegner gerne Spieler aus der Verbandsliga aushelfen. Hinzu kam wieder einmal, dass unsere Spielerdecke sehr zerfleddert war, Andi Rabe, Henne und Kittel fehlten, Thomas konnte nicht, folglich hatten wir wieder einmal keinen Torhüter, der Schreiberling verletzt, ging ins Tor und Manne vergrippt. Wieder waren wir auf Hilfe, diesmal in Gestalt von Olli und Wolle D. angewiesen.
Entgegen unserer Erwartung trat Wartenberg mit ,,normaler‘‘ Truppe an und es entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel. Es war schwierig, des Gegners Abwehrbollwerk zu überwinden, zumal Wb geschickt verschob, wenn wir über die jeweiligen Flügel operierten. Für die Zuschauer sicher nicht unbedingt ansehnlich, weil zäh. Bis zur 15. Min hatten wir nur weniger aussichtsreiche Chancen, bis Seefi endlich mit nem wieder mal typischen Solo die Weichen auf Sieg stellte. Offensiv kam vom Gegner relativ wenig und wenn, dann liefen Potsdam und Wolle üblich zuverlässig fast alles ab, das änderte sich auch nicht, wenn Hesse oder Manne auf dem Feld waren. Dennoch fast der Ausgleich, als unser Keeper das träge wirkende Spiel etwas belebte und eine Fußabwehr direkt vor den gegnerischen Stürmer legte. Potsdam klärte gerade noch. Wir wurden nun noch offensiver, Wolle auf Außen belebte nicht nur unser Spiel mit seinen Vorstößen, sondern zwang Wb immer wieder mitzugehen. Egal ob Olli, Seefi, Kalle und Hirschi, wir hatten mehrere gute, leider vergebene Chancen, doch kurz vor Halbzeit gelang Seefi mit Lupfer das beruhigende 2:0 und belohnte unsere Geduld.
Im 2. Durchgang zollte Wb seinen Laufwegen Tribut und baute merklich ab. Zugleich wurde unser Druck höher, insbesondere Manne und Kalle, sowie Wolle kamen immer wieder von außen und zunehmend auch durch. In dieser Phase zahlten sich meine Studien des Titanen aus und in Manier eines Torhüters konnte ich 2 Paraden abliefern, die selbst den bis dahin lästernden Wagi draußen verstummen ließen. Gehalten, auch wenn ein kleines Tor für mich ein großes ist ;-). Das war es auch mit WB’s Herrlichkeit, Seefi legte überlegt ein, nach einer Flanke von Wolle und zur Freude aller konnte Hirschi mit nem Hattrick den Stand auf 6:0 schrauben. Wb wollte 7 Min. vor Schluss nicht mehr weitermachen, 3 Punkte im Sack.
Wir haben geduldig, beharrlich und halbwegs konzentriert gg einen extrem defensiven Gegner gewonnen und sind wieder als Truppe aufgetreten. Besonderer Dank an Olli und Wolle und an die Maskottchen an der Seitenlinie.
Unbeabsichtigt und irrtümlicherweise haben wir zu fortgeschrittener Stunde unsere Herbstmeisterschaft bis in den Morgen gefeiert. Leider aber zu früh, weil die Konkurrenz ebenfalls gesiegt hat. Aber wie eben Spontanfeiern sind, schön war’s doch.

von: heini

  Wie geil is das denn……
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….wenn man 5 Absagen hat, davon 3 kurzfristige, keinen Torhüter, zwei Angeschlagene dazu und dann beim ungeschlagenen Tabellenführer antreten muss, ist das alles andere als prickelnd und sich dann Folgendes ereignet…..
Wir waren nur zu Acht, der Gegner, Concordia Wittenau zu Fünfzehnt. Conco präsentierte sich als Spitzenreiter mit noch besserem Torverhältnis als wir, vom Papier her sehr offensivstark und ich glaube, im meiner langen Laufbahn als Kicker, bisher lediglich einen Punkt jemals auf der Göschenritze geholt zu haben. Es deutete eigentlich alles darauf hin, hier deftig auf’s Sakko zu kriegen. Entsprechend gedämpft war die Stimmung im Vorfeld, der 20er Kasten Bier schien übertrieben, zumindest Olli (deshalb die 20er Kiste) konnte uns aushelfen, was nicht nur uns, sondern auch unserem Spiel gut tat. Vielen Dank dafür.
Ich habe schon viele Spiele in Gelb/Schwarz bestritten, wo vom Papier her eigentlich nichts für uns spricht und sich dennoch die große Wundertüte auftat und auch diesmal sollte dies so sein. Der Schreiberling im Tor (letztmalig in der B-Jugend) sah von Beginn an eine hochkonzentrierte Britzer ,,Elf‘‘, die sich gleich durch Hirschi und Andi Rabe die ersten Chancen erspielte. Was war denn hier los? Conco sehr vorsichtig und zurückhaltend. Also nochmal kurz Gas gegeben und bereits nach 3 Min schob Seefi klasse durch auf den durchlaufenden Andi Rabe, der diesmal knallhart einschoss. Conco schockiert und ließ uns im Mittelfeld gewähren. Olli konnte mehrfach Seefi, Hirschi, besonders Andi Rabe in Szene setzen und Conco hätte sich über ein 0:4 nicht beschweren können. Nach vorne waren sie zu unpräzise und die Spitzen durch Manne und besonders Potsdam, der ein tolles Spiel machte, weitestgehend zugedeckt. Klar, dass wir bei dieser Personaldecke die Kräfte einzuteilen mußten, wir zogen uns (allerdings einen Tick zu weit) zurück und plötzlich ein Schuß, Latte ,Pfosten, Pfosten und im Rückwärtshechten raus den Ball. Kein Tor ! Das ermutigte Conco etwas und sie rückten auf, doch dann ging es fix. Abwurf zu Olli, toller Pass auf den voreilenden Potsdam, zunächst noch Pfosten, den Nachschuss versenkte er aber sicher. 0:2 !! Der Respekt des Gegners vor unserer schwarzgelben Wundertüte war spürbar. Selbst draußen an der Linie, wo nicht nur Ersatzspieler, sondern auch zahlreiche Wittenauanhänger versammelt waren, herrschte Ruhe. Wir spielten clever, läuferisch stark und mit klasse Einsatz, waren immer sehr gefährlich und hatten ein Chancenverhältnis von 8:2.
Ansprache in der Hz durch Kittel, Rausgehen, weiter konzentriert, Kraft einteilen und sofort bei der Sache sein. Vor lauter Konzentration vergaß Seefi sein Trikot in der Kabine, kurze Unruhe auf dem Feld, Freistoß für Conco, schnelle ausgeführt und während einige noch mit dem Schiri diskutierten, stand es 1:2. Schön gepennt. Ne Minute später schlidderte Potsdam knapp an Mann und Ball vorbei, kurzer Haken, 2:2 !!
Verdammt und unglaublich. Wir haben uns die tolle erste Hz wirklich verspielt. Doch anstatt zu hadern oder zu blubbern, feuerten wir uns an, behielten zumeist die Übersicht und rollten unsere Angriffe wieder auf’s gegnerische Tor. Seefi, Matze, Hirsch, Manne, alle mit bester Einschußchance, Seefi, der für mich 2 x strafstoßwürdig gefoult wurde, Olli mit Solo, Andi Rabe mit klasse Chance. Letztlich ein Pass von Olli auf Hirschi, der vor dem herauseilenden Keeper den Ball ruhig annahm und geschickt ins Tor schob, waren der absolute, von mir nicht für möglich gehaltene, Lohn. Von Conco kam insgesamt ein Schuß und ein Kopfball, mehr ließ die Abwehr nicht zu, wahnsinnig unterstützt vom offensiven Mittelfeld, das keinen Weg scheute, bis zur bewussten Grenze ging, egal ob Rabe, Matze, Seefi und besonders Hirschi mit hinten aushalfen und dennoch nach vorn Furore machten. Auch wenn der Gegner uns durch seinen Respekt und taktische Fehler in die Karten spielte, ist die Leistung vom Team nicht genug zu betonen. Gern würde ich jemanden hervorheben, der den Sieg besonders forciert hat, nur bleibt es dabei, dass wir als Truppe geschlossen, willensstark, mit schönem Fussball sichtbar Freude an diesem Abend hatten. Wohl aber ist es auch Kruppe, unser Glücksbärchi und Kittel mit ständigem Anfeuern, Korrigieren und Zusprechen an der Linie, die uns nun Tabellenplatz 1 bescherten. Vielen Dank dafür.
So wurde die 20er Kiste nicht nur Dank Olli leer, sondern jeder hatte Grund genug, an diesem Abend 2x zuzugreifen. Großes Lob und Anerkennung auch vom Gegner für unser Spiel, nicht für unser Trinkverhalten;-).

Es spielten: Heini, Potsdam, Olli, Manne, Andi Rabe, Seefi, Hirschi, Matze

Nächster Test wird Meteor, derzeit Dritter. Jetzt nur nicht übermütig werden und das mühsam Erarbeitete durch Überheblichkeit, zu viel Euphorie und Larifari wieder kippen.
Freue mich kommenden Mittwoch auf ein klasse gelb/schwarzes Team !!

von: heini

  Nebeliger Auftritt
12.11.18 - 14:03 Uhr  
Ungewohnte Situation:
erstmals hatten alle ihr Erscheinen zugesagt, sodass wir uns den Luxus erlauben konnten, Nachwuchstorwart Henne und Paule pausieren lassen zu können und dennoch 4 Ersatzleute zu haben. Thomas hatte sich mal wieder bereit erklärt, also diesmal auch kein TW-Problem, so konnte Manne sich um den Goali des Gegners kümmern.
Im Britzer Nebel a la Highlands empfingen wir den BSV 92, für uns ein völlig unbeschriebenes Blatt, die zuletzt gegen den Tabellenführer ein 7:7 !! hervorbrachten.
Wir waren gewarnt. Schon beim Warmmachen präsentierte sich der Gegner entschlossen und körperlich fit, teilweise mit einer Körpergröße, die die Nebeldecke berührte.
Wir gingen sofort energisch zur Sache, störten effektiv, besonders im Mittelfeld, und kreierten durch Seefi und den Schreiberling gleich 2 sehr gute Chancen, welche der hervorragende Keeper noch vereiteln konnte. Nach 6 Minuten war er aber machtlos, eine Kopie der vorherigen Situation, nur erfolgreicher: Seefi bedient den durchlaufenden Andi R. durch die Gasse und sein trockener Schuss schlug ein. Dennoch merkte man uns den Respekt vor dem Gegner an, die ballsicher ihre Angriffe versuchten, bis…dann der harmlose Pass in die Spitze kam. Verpufft ! Manne, offenbar aus Mitleid, konnte einen harmlosen Ball an der Außenlinie nicht klären und leitete damit den gefährlichsten Angriff ein, doch die entstandene 3:1 Situation überstanden wir mit viel Glück schadlos. Wir zogen nun noch mal das Tempo an und Andi R. verfehlte mehrfach nur knapp. Wunderschön die Kombi, als Seefi auf Matze steckte, dieser, den Tw im Rücken, den Ball nur abtropfen ließ und Andi R. das leere Tor aus 15 M verpasste. Der torgefährlichste Stürmer des BSV war bei Manne gut aufgehoben, läuferisch stark, entkam er zwar mitunter, bekam aber keine Anspiele, und wenn, war Mann ne Bank.
Die 92er nahmen jetzt das Tempo raus und kickten hin und her, lullten uns ein wenig ein, was wir dankend annahmen und es entstanden gute Möglichkeiten – jetzt für den BSV92!
Unsere Aggressivität war etwas dahin, beide Thomasse? mussten eingreifen, (Hesse und Feldhahn) und ließen nichts anbrennen.
Halbzeit ! Es ist immer wieder seltsam, wie wir unseren Faden verlieren, wenn der Gegner vorsichtig, zaghaft agiert! Das wollten wir ändern.
Gleich gute Chancen für Seefi, Hirschi, Kalle, eine übersichtliche Flanke von Kittel zu Seefi, der direkt abnahm, sicherte das 2:0 ! Tja, obwohl der BSV jetzt viel unternahm und wir den Respekt nie gänzlich abgelegt hatten, hätten wir sicher noch 3,4 Buden machen müssen,
tendenziell eher mehr. Die letzte Großchance blieb an Thomas hängen, der tatsächlich nochmal abtauchen musste. Sicherlich ein leicht wackeliger, dennoch souveräner Sieg, der aufgrund der immensen Laufarbeit und Einsatz von Andi R. und Seefi, gepaart von Mannes und Hesses toller Abwehrarbeit, der Anwesenheit von Thomas (Danke dafür) und dem guten Einsatz Aller hochverdient war.

Auf diesem Wege nochmal herzlichen Dank an Mike, der es sich nicht nehmen lassen wollte,
seinen 8. runden Geburtstag nachträglich mit den alten Zauseln der Britzer Alm zu feiern und für deren leibliches Wohl zu sorgen. Alles Gute nochmal für Dich.

von: heini

  Zwei wichtige Siege !!
07.11.18 - 09:42 Uhr  
Irgendwie verschleppt sich die Berichterstattung, daher kurz ein kleiner Rückblick auf die beiden vergangenen Spiele.
Gegen Humboldt, seinerzeit Tabellennachbar, konnte uns Thomas aus der 60er mal wieder aushelfen, was angesichts des Gegners sicherlich vorteilhaft war.
Humboldt ist uns als kompakte, läuferisch und technisch anspruchsvolle Mannschaft bekannt, welche bis zum Abpfiff ein Spiel nicht aus der Hand gibt. So sollte es auch an diesem Freitag wieder sein. Unser Vorhaben, den Gegner schon im Aufbau früh zu stören, setzten wir in die Tat um und konnten sogleich zwei gute Chancen auf unserer Habenseite verbuchen. Verpasste noch Hirschi und Andi Rabe, konnte es Seefi mit nem Doppelschlag besser machen. Zwei wunderbar herausgespielte Tore sollten uns Sicherheit geben. Humboldt versuchte es zunächst vergeblich mit langen Bällen, kam aber spielerisch besser vor unser Tor, ohne uns wirklich in Verlegenheit zu bringen. Begünstigt dadurch, dass unser Mittelfeld, im Eifer des frühen Vorsprungs mehrfach die Abwehrarbeit vernachlässigte, klingelte es plötzlich in unserem Gehäuse. Aber wir behielten die Oberhand und erspielten uns wieder gute Gelegenheiten, teilweise mit wunderbaren Kombinationen. Ein klasse Paß von Hesse über das halbe Speilfeld wurde von Andi Rabe direkt genommen und zischte nur knapp über des Gegners Hütte. Das wäre sicher das Tor der Saison geworden. Kurz vor Halbzweit belohnten wir uns für unser bis dahin gutes Spiel mit einem weiteren sehenswerten Tor. Andi Rabe ergatterte den Ball an der Mittellinie, umkurvte zwei Gegenspieler, ging zur Grundlinie, passte in die Mitte zum wartenden Hirschi, 3:1 zur Halbzeit. Beruhigend und wichtig zu diesem Zeitpunkt. Konzentriert musste nun Teil zwei heruntergespielt werden, denn erwartungsgemäß kam Humboldt, drückte nun mehr, doch wie es oft ist, machst du deine Chancen nicht ein, kann auch mitunter ein überlegen geführtes Spiel nicht zum Sieg führen. Zwar vergaben wir wiederum beste Gelegenheiten das Spiel zu entscheiden, so gelang Humboldt nur der Anschlusstreffer. Ein von guter Laufarbeit, Konzentration und feinen Spielzügen geprägtes Spiel fand in uns den verdienten Sieger, auch wenn es zum Schluss knapp wurde. Aber im Ernstfall hatten wir ja Thomas.

Das sollte gegen Hellersdorf anders sein. Thomas konnte nicht und einige kurzfristige Ansagen hinterließen im Vorfeld ein ungutes Gefühl. Dazu kam ein Wetter, bei welchem man alte Männer eigentlich nicht vor die Türe schickt, 4 Grad, Niesel und Wind bewirkten zumindest, dass sich alle anständig warmmachten. Den Poker um die freie Torwartposition hatte Henne, der kurzfristig noch den Weg in den ungemütlichen Norden fand, gewonnen.
Olli hatte ebenfalls etwas Zeit und half uns, wiederum ein tolles Spiel hinzulegen. Vielen Dank dafür. Hellersdorf, zwar unten in der Tabelle, hatte zuvor dem Zweiten 7 Tore eingeschenkt und wir waren verunsichert, was uns erwarten wird. Also abwartend beginnen.
Alle waren sehr konzentriert und entschlossen, das Sauwetter rückte in den Hintergrund und nach zwei Minuten hatte Olli bereits die erste Großchance, knapp daneben, gefolgt von seiner nächsten Einschussmöglichkeit. Dies schien wie ein Startschuss, kombinierten wir Hlldf mit Ballsicherheit und Lauffreude an deren Strafraum und analog zum Humboldtspiel setzte Seefi, erst herrlich freigespielt und kurz danach mit typischen Dribbling übers halbe Feld, zwei frühe Tore. Hellersdorf konnte zwar eine Unsicherheit unserer Abwehr nutzen, doch sofort übernahm Schwarz/Gelb wieder die Initiative. Ein schöner Spielzug folgte dem nächsten und ein Foul an Seefi nutzte dieser, den berechtigten Strafstoß selbst zu verwandeln. Ich fand es sehr beeindruckend, wie kompromisslos wir die Zweikämpfe bestritten und bereits im vorderen Mittelfeld der Gegner attackiert wurde.
Nach einer wiederum brillianten Kombi konnte Andi R. kurz vor der Pause auf 4:1 erhöhen.
Nun ist es nicht so, dass der Gegner schwach war oder nicht mit der Kugel umgehen konnte und die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit kamen wir auch nicht an den Ball, eine Chance hatte Hellersdorf nicht, weil eine gute Abstimmung in der Abwehr nichts zuließ.
Hatten wir die Kugel, ließen wir diese in den eigenen Reihen durchlaufen und irgendwann, wenn es dem Gegner zu bunt war und er vorrückte, ging alles blitzschnell und wir waren vor dem gegnerischen Tor. Auch wenn für den einen oder anderen etwas frustrierend, war es für mich ein taktisches Klassespiel. So haben wir aus vielen guten Konterchancen ,,nur‘‘ noch zwei Tore durch Seefi und Andi R. gemacht, der Gegner nur noch eins, was sicherlich auch an ,,Buffi‘‘ Hesse lag, an dem sich Hellersdorf mehrfach festrannte. Ohne zu übertreiben ein Spiel, was angesichts der tollen Spielzüge das Beste dieser Saison war.
Es gilt, weiter so konzentriert dran zu bleiben und vor Allem Spaß zu haben.
Derzeit sind wir Zweiter, das soll erstmal so bleiben, oder?
Erfolg macht erotisch !! – sagt ein Mannschaftsweiser.

von: heini

  Sehr wichtiger Sieg gegen Rotation P’berg
26.09.18 - 08:47 Uhr  
Gleich mit 5 Absagen konfrontiert, war unsere Personalausstattung wieder mal äußerst mager. Doch irgendwie klappt es immer wieder, dass die 60er (diesmal wieder mit Thomas und Achim) und Olli S. als Vertreter der 40er uns unterstützen. Vielen Dank an Euch für den tollen Zusammenhalt. Der schwer einzuschätzende Gegner begann verhalten, wir wollten gleich Druck aufbauen und erzwungene Fehler nutzen. Alle hatten sich noch nicht recht gefunden, als wir bereits nach 4 Minuten führten. Seefi, Hirschi und Manne kickten in Billiardmanier die Kugel mit Hilfe des Gegners und Glück letztlich über die Linie. Führung ohne großen Aufwand. Kurz darauf ein schöner Konter, P’berg war zu weit aufgerückt und nach schönem Spielzug konnte Hirschi das 2:0 erzielen. Mit Henne und Olli S. hatten wir ein gestaltendes Mittelfeld, wir standen nach hinten absolut sicher. Mit dem zwingend möglichen 3:0 hätte Hirschi alles vorentscheiden können, Seefi tankte sich in üblicher Weise links durch, passte hart zum freien Hirschi, der nur noch die Torlinie vor sich hatte, doch konnte er die Kugel nicht drüberschieben. Ärgerlich. P‘berg kam nun stärker auf ohne wirklich zwingend zu sein, doch wir verloren in der Defensive immer mehr die Ordnung, sodass das Spiel zu wackeln schien. In diese Phase setzte Paule, der gut geackert hatte, ungewollt durch einen Befreiungsschlag Seefi in Szene, Laufduell gewonnen, harter Schuß ins untere Eck, Pause 3:0 !
Im II. Abschnitt versuchten wir die etwas verlorengegangene Kontrolle wiederzuerlangen, zunächst vergeblich und Thomas konnte seine fröstelnden Hände nunmehr etwas wärmen,
musste wiederholt eingreifen. Mit dem 4:0 durch Seefi, vorangegangen war ein tolles Zuspiel von Manne?, war der Deckel endgültig drauf, doch P’berg war damit nicht einverstanden. Erst knapp vorbei, der Pfosten und zu guter Letzt Thomas, der mit seinen 2,10 M Körpergröße schnell abtauchte, um den Anschusstreffer zu verhindern, hielten den Abstand.
Die Freude war bei allen groß, als in diese Drangphase Oldie Achim, in typischer Art - der eine oder andere erinnert sich vielleicht an die Zeiten – einen langen Ball aufnahm, Gegenspieler abschüttelte, den Tw umkurvte und zum Endstand einschob. Grundsätzlich ist anzumerken, dass mit Achims Präsenz immer ein Stück mehr Ballkultur in unsere Reihen kommt. Vielen Dank für Deine Hilfe. Zu erwähnen bleibt noch ein Fauxpas des Gegners, der es – ebenso wie Hirschi in Hz 1 versäumte, den Ball über die unbewohnte Linie zu schieben.
P’berg hätte wohl an diesem Tag noch ewig spielen können, ohne erfolgreich zu sein.
So gelang ein überzeugender, verdienter Sieg, ohne wirklich an die Leistungsgrenze gehen zu müssen. Dank nochmals an die (Aus)helfer. Ohne euch wäre der 50er Laden wohl schon dicht.

Wir spielten mit: Thomas, Heini, Henne, Olli S, Manne, Hirschi, Seefi, Achim, Paule und Hesse (der für seine Laufarbeit das Prädikat sensationell erhielt)

von: Heini

  Auswärts bei Union II....
17.09.18 - 13:40 Uhr  

ehrlich gesagt, nicht nur meine eigene Erkältung machte mir Sorgen, auch unser letzter Auftritt in Frohnau stimmte mich zweifelnd, was wir gegen Union wohl abliefern werden.
Diese Truppe liegt uns selten und ein Blick in die Historie zeigt, dass eigentlich immer alles möglich ist. Nach Kalles Sperre und Kittels Urlaub waren wir nicht nur wieder an der Grenze der Personalkapazität, sondern mussten auch den einen oder anderen Mallorcaüberlebenden dazuladen. Wir wollten zunächst abwarten, was der Gegner heut so drauf hat, rückten aber zunehmend in die gegnerische Hälfte vor und zwangen Union zu unbedachten Pässen. Mein ungutes Gefühl sollte sich auf mich beschränken, denn wir spielten größtenteils cleveren, wohl durchdachten, schon anzusehenden Fußball, begünstigt dadurch, dass wir gut in Bewegung waren und eine gute Feldaufteilung hatten. Positionswechsel klappten und das variable Spiel unserer Angreifer überforderte Union zunehmend. Der gegnerische Torhüter konnte sich immer mehr auszeichnen, was er auch tat, in dem er viele gute Chancen unsererseits zunichte macht. Bei nem Lattentreffer von Seefi konnte er nur zuschauen und lediglich beim Treffer von Andi Rabe, der vom Gegner fein abgelegt wurde, hatte er das Nachsehen. Wir behielten die Ruhe und erspielten uns gute Möglichkeiten. Thomas, der uns mal wieder aus der Bredouille half, hatte nur zweimal etwas zu tun und hielt uns im Spiel. So war das Vorhaben für Teil II: weiter konzentriert bei der Sache bleiben. Union hatte umgestellt, und wir hatten etwas mehr Mühe, die Unioner vom Tor wegzuhalten, hatten aber durch Seefi, Matze, Hirschi, Manne, Andi Rabe etliche Möglichkeiten, die Union schnell den Zahn gezogen hätten. Ein schönes Solo schloss Andi Rabe mit nem verdeckten platzierten Schuß zum 2:0 ab. Hoch verdient !!! Union, nun offensiver und zielstrebiger, tauchte jetzt häufiger gefährlich vorm Tor auf, auch weil wir im Mittelfeld nicht mehr das Geschick aufbrachten, die Räume eng zu machen und zeitig zu stören. So musste Thomas teilweise in Harakiriart die Schüsse abwehren, unsere Latte half und unser Keeper fuhr in seiner Arschruhe mal seine gefühlten 2,50 Meter aus. Ein Böhmer vom Schreiberling brachte für Union aber den Anschlußtreffer, beim Querpaß den Gegner übersehen..nur noch 2:1. Doch wir spielten weiter nach vorn, klaro, war die Unioner Abwehr jetzt aufgerückt…ein strittiges Foul an Rabinger gab nicht nur Tumult, sondern auch den fälligen Strafstoß zum 3:1 durch Seefi. Doch plötzlich war die Abwehr nicht mehr sattelfest, eine unfreiwillige Knievorlage durch Potsdam, verlorene Zweikämpfe am eigenen Strafraum und Thomas hatte weiter zu tun. Kurz vor Abpfiff noch der Anschluss durch Union, weil wir wieder mehr redeten als spielten, aber letztlich brannte nichts mehr an.
Dank an Thomas, der mit super Paraden unseren Sieg sicherte, aber auch an die gesamte Truppe, die sich richtig reinwarf. Insbesondere Thomas, Manne und Hesse stachen neben Andi Rabe heraus.

von: Heini

  Frohnauer Schattenspiele….
17.09.18 - 10:39 Uhr  
wie heißt es so schön? Wo Licht ist, ist auch Schatten…..
Diesmal mit Manne im Tor reisten wir zuversichtlich und mit gutem Kader nach Frohnau.
Wir hatten uns sicher nach dem Sieg gg Hertha 03 mehr versprochen und wollten einen ähnlichen Start hinlegen, wie letzte Saison. Doch daraus wurde nichts.
Nach den ersten Hallowachangriffen der Frohnauer kamen wir etwas besser ins Spiel, ohne wirklich entscheidende Impulse vor das gegnerische Tor zu setzen,hatten aber zunehmend die Kontrolle des Spiels. In diese Phase flog ein langer Ball vom Gegner, gefühlte Stunden unterwegs, in unsere Hälfte, Andi P. verschätzt sich, verliert das Laufduell und Manne durfte das erste Mal die Kugel aus den Maschen holen. Kaum richtig geschüttelt, setzte Frohnau noch einen drauf, auch hier sah Andi P. alles andere als souverän aus. Erst jetzt hatten wir deutlichere Chancen und hätten durch Hirschi oder Matze den Anschluss markieren müssen, ein berechtigter Strafstoß wurde dann durch Seefi verwandelt. Aber auch hier war nur wenig Zeit für Euphorie, denn Frohnau legte gleich wieder einen drauf, drei gegen einen in der Abwehr ergibt das 3:1, so ging es in die Halbzeit. Bis dato haben wir deutlich zu wenig gemacht, unglaubliche unbedrängte Fehlpässe gespielt und uns immer wieder in Einzelaktionen verrannt und das Teamspiel, welches uns stark macht, völlig vergessen.
Klar gibt es Tage, da läuft es nicht, und auch jeder Einzelne hat mal ne 5- verdient, aber zumindest muss doch irgendwann mal die Einsicht herrschen, dass nicht einer allein das Spiel gewinnt und wenn die eine oder andere Finte immer dazu führt, dass der Ball abgegeben wird, muss man mal was anderes versuchen.
Zu Anbeginn der II. Hz Umstellung und etwas besseres Spiel, Andi Rabe konnte schnell einnetzen, nach einem der wenigen sehenswerten Angriffe. Das Spiel war schon in der I. Hz. zunehmend intensiver geführt und wurde jetzt ruppiger. Der Schiri trug sicher seinen Teil zu der einen oder anderen unschönen Aktion bei und auch beim 4:2 hätte er dringend wegen Foulspiel abpfeifen müssen, doch so warfen wir halbherzig alles nach vorn und kassierten prompt das fünfte Gegentor. Unglaublich, weil der Gegner keinesfalls übermächtig war.
Hirschi konnte dann endlich das dritte markieren und fast waren wir dran, als Kalle unnötig die gegnerische Kampfmaschine zu heftig foult und vom Platz fliegt. Da war bei vielen schon einiges angestaut, denn auch sein Sparringspartner flog kurz danach vom Platz.
Seefi konnte zwar noch einen schönen Treffer landen, mehr war nicht.
Wir sind nicht als Team aufgetreten, das eigene Mundwerk war mehr in Bewegung als die eigenen Beine und Selbstkritik kam, wenn überhaupt, nur bei Potsdam auf. Zu wenig.
Wir haben sicherlich gute Einzelspieler, aber es reicht nicht, eine durchschnittliche Mannschaft zu schlagen, wenn wir nicht zusammenspielen.

von: Heini

  Recht passabler Saisonstart
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nachdem wir letzte Saison nur knapp einem Aufstieg entgangen sind, haben wir einen vermeintlich anständigen Saisonstart hingelegt. Vermeintlich deshalb, weil sicherlich mehr drin gewesen wäre. Doch der Reihe nach….
Personell konnten wir uns bisher nur auf dem Papier verstärken, müssen daneben aber leider den Verlust von Bernd verkraften, der den Verein verlassen hat. Sehr schade! Alles Gute für Dich. So sind wir weiter auf die Mithilfe der 60er und 40er angewiesen, daher kann das Saisonziel bisher nur möglichst Antreten und gewinnen heißen. Im Pokal mussten wir in letzter Minute mangels Spielern kampflos passen. Auch wenn wir fußballerisch sicher in der Lage wären, eine Liga höher zu spielen, würden wir uns mit einem etwaigen Aufstieg angesichts der Personaldecke sicher keinen Gefallen tun.
Wir starteten mit zwei Siegen und einer Niederlage in die neue Saison, rückblickend mit Licht und Schatten.
In ersten Spiel stand uns Hertha 03 gegenüber, angesichts der mangelnden Vorbereitung aufgrund der Hitze, war mit einem Feuerwerk nicht unbedingt zu rechnen. Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen wir die Initiative und ließen Ball und Gegner erstaunlich sicher laufen. Hervorzuheben ist das ständige Ausweichen der Außenspieler zur Seitenlinie, um das Spiel breit zu machen, um dann mit kurzen Sprint in den Rücken der Abwehr anspielbar zu sein für den Ballführenden oder aber Räume für Aktionen der zentralen Spieler zu eröffnen. Folgerichtig markierte Kalle mit schönem Flachschuß das erste Saisontor, gefolgt von einem schönen Konter, welchen Seefi eiskalt verwandelte. Mitunter konnten wir wirklich sehenswerte Spielzüge kreieren, doch unsere spielerische und läuferische Überlegenheit sollte sich bald als trügerisch erweisen. Lediglich Andi Rabe schien das Spiel noch ernst zu nehmen, was dann gegen diesen Gegner zu wenig war. Hertha übernahm nun mehr die Initiative, schläferte und ein wenig ein und plötzlich hatten sie Chancen. Thomas, der sich zum x-ten Male der 50er zur Verfügung stellte, musste zweimal beherzt eingreifen, um den Einschlag zu verhindern und zunehmend gingen bei uns die Augenlider runter und das Gemosere nahm zu. Viel lief nicht mehr zusammen, ein Eigentor eines Herthaners bescherte uns dann die 3:0 Halbzeitführung.
Die von mir angesprochenen Achtungszeichen wurden leider nur belächelt, denn bis auf 10 Minuten in der II. Halbzeit trat das ein, was sich andeutete, wir hatten keine Spannung mehr, schienen einzuschlafen, läuferisch abgeschaltet, die Aktion des Mitspielers zu kommentieren war wichtiger, als selbst mal Gas zu geben und plötzlich klingelte es zwei Mal und der Gegner war dran. Sicher hatten wir die besseren Chancen, nur nützt es nichts, wenn man(n) sie nicht einmacht und so mogelten wir uns mit einer trügerischen Überlegenheit zur 57. Minute, als Hirschi dann den erlösenden Treffer setzen konnte.
Sicherlich verdienter Sieg, den wir hätten befriedigender gestalten können.

von: Heini



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